Natur- und kulturnaher Tourismus in Graubünden

Aussicht von der Cufercalhütte (Quelle: KNKTGR)

Aussicht von der Cufercalhütte (Quelle: KNKTGR)

Natur- und kulturnaher Tourismus in Graubünden

Graubünden bietet vielfältige Möglichkeiten, Natur- und Kulturwerte zu erleben. In der Tourismusindustrie im Allgemeinen und auch in Graubünden werden intakte (Kultur-)Landschaften oft als «Verkaufsargument» und Reisemotiv in den Vordergrund gestellt. Nicht nur für den sogenannten "sanften", "ländlichen" Tourismus sondern auch für den wertschöpfungsintensiven Wintertourismus sind Natur und Kultur entscheidende Faktoren, um sich im Tourismusmarkt zu positionieren. Der wachsende Sommertourismus in den Alpen trägt zur Bedeutung der natur- und kulturwerte im Tourismus bei.

Definition natur- und kulturnaher Tourismus

Im Zentrum des natur- und kulturnahen Tourismus steht das Erleben von intakten Natur- und
Kulturwerten. Natur- und kulturnaher Tourismus trägt dazu bei, dass die Natur und die Landschaft
erhalten bleiben und schonend weiterentwickelt werden können. Die lokale Kultur wird
gefördert und belebt, das Mitspracherecht der einheimischen Bevölkerung ist gewährleistet, die
regionale Wirtschaft der Ferienziele wird branchenübergreifend einbezogen und die Begegnungen
zwischen Einheimischen und Gästen werden ermöglicht. Natur- und kulturnaher Tourismus ist ein
integrativer Ansatz für die nachhaltige Regionalentwicklung (Definition ZHAW Fachstelle Tourismus und
Nachhaltige Entwicklung, Wergenstein).